BUND lädt zu Obstbaumschnittkurs in Breidings Garten

30. Juni 2017 | Fledermäuse (NI), Landwirtschaft, Lebensräume, Mitmachen (NI), Natur erleben (NI), Obstbäume (NI), Umweltbildung (NI)

Obstbaumschnittkurs Amelungsborn. Foto: Detlef Loock Obstbaumschnittkurs Amelungsborn. Foto: Detlef Loock

Am Samstag, 08. Juli 2017, bietet der BUND Niedersachsen von 10:00 – 16:00 Uhr in Breidings Garten einen kostenlosen Sommer-Obstbaumschnittkurs an. Der Kurs schließt an die Einführung vom März an, aber auch Neueinsteiger sind herzlich willkommen. Michael Ruhnau, Obstsortenexperte vom Pomologenverein, und Sabine Washof vom BUND Landesverband Niedersachsen vermitteln in Theorie und Praxis den Schnitt hochstämmiger Obstbäume. Der Schwerpunkt liegt diesmal auf der Kontrolle der im Frühjahr beschnittenen Bäume und den korrigierenden Maßnahmen, die im Sommer getroffen werden können. Interessierte können sich bis zum 07. Juli anmelden beim BUND Niedersachsen, Anja Frakstein, Tel. (0511) 965 69 74 oder per E-Mail an streuobstwiesen(at)nds.bund.net.

Die Veranstaltung ist Teil des Projekts „Schatztruhe kulturhistorische Obstgärten“, das der BUND gemeinsam mit dem Niedersächsischen Heimatbund durchführt, gefördert von der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung und der Klosterkammer Hannover. Klostergärten und andere historische Gärten dienen den Menschen als Ruhe- und Besinnungsort und bieten vielen bedrohten Tier- und Pflanzenarten wie Gartenrotschwanz, Steinkauz und Wiesenglockenblumen Unterschlupf. Diese besonderen Biotope möchte der BUND erhalten.

In den vier Gärten von Kloster Amelungsborn, Kloster Mariensee, Kloster Wülfinghausen und Breidings Garten ermitteln Experten die vorkommenden Tier- und Pflanzenarten und erstellen abgestimmte Pflegepläne. Zur praktischen Umsetzung werden auch Ehrenamtliche einbezogen: Durch Nachpflanzungen von Obstbäumen, Anbringen von Nistkästen für Vögel und Fledermäuse sowie Nisthilfen für Wildbienen und andere Insekten, Anlegen von Totholz- und Steinhaufen fördern sie die Biodiversität in den Gärten. Der Öffentlichkeit wird die Bedeutung dieser besonderen Naturorte durch Schnittkurse, Vorträge oder Kochkurse mit Obst aus den Gärten näher gebracht. Im Laufe des Projekts werden weitere Gärten miteinbezogen. Nähere Informationen finden Sie unter www.bund-niedersachsen.de.

 

Rückfragen zum Thema an:
Sabine Washof, Projektleitung „Schatztruhe kulturhistorische Obstgärten“
E-Mail: sabine.washof(at)nds.bund.net

Pressekontakt:
Katja Helbig, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit „Schatztruhe kulturhistorische Obstgärten“Tel. (0511) 965 69 – 32, E-Mail: katja.helbig(at)nds.bund.net 

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